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Filmbericht: Gamer

Gamer

Gamer

USA 2009
Regie: Brian Taylor, Mark Neveldine
Darsteller: Amber Valetta, Chris Ludacris Bridges, Gerard Butler, John Leguizamo, Kyra Sedgwick, Michael C. Hall, Logan Lerman

Inhalt

In der Welt des erfolgreichen Online-Spiels "Slayers" von Milliardär Ken Castle ist er der unangefochtene und gefeierte Star. Dabei ist Kable jedoch kein Spieler und er ist auch nicht nur ein virtueller Protagonist. Kable ist eine der zahlreichen lebenden Spielfiguren, die zum Tode verurteilt wurden und nun als moderne Gladiatoren in immer neuen Wettkampfzonen gegeneinander antreten müssen. Kontrolliert von Gamern wie dem Teenager Simon gibt es bei ihnen allerdings keine Gewinner. Es gibt nur Überlebende.

owl-go.de Filmkritik

Jessica Bernhardt

Filmbewertung 7 von 10 Um es mal gleich klarzustellen: Gamer ist ein Männerfilm, oder auch für Frauen mit einem Hang zum "Zocken" und "Rumgeballere".

Absolut krass! Der Film hat eine unglaublich futuristische Story, mit einem extremen Bezug zu Gemetzel und nackten Frauen. Nach genau 20 Sekunden Film wusste ich, wieso er ab 18 ist. Und eigentlich -so hatte ich manchmal das Gefühl-, sollte er auch für Menschen, die nicht abgestumpft sind, verboten werden. Des öfteren schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass der Film basierend auf Counter-Strike für ganz Perverse entwickelt wurde.

Ich muss jetzt dazu sagen, allein Geballer gibt es nicht zu sehen. Die Story ist verzwickt und man muss aufpassen, dass man nichts übersieht und sich am Ende fragt "hä?wieso?!" ;-)... Diesen Film muss man wirklich selbst gesehen haben, meiner Meinung nach war noch nichts derartiges im Kino zu sehen. Ein neues Schock-Format, bei dem es sich lohnt, es zu sehen. Brutal, brutal, brutal, aber irgendwie geil!




owl-go.de Filmkritik

Kai Weber

Filmbewertung 4 von 10 Man man man....

Irgendwie sehen die Trailer immer besser aus als der Film in voller Länge.
An Action soll es diesem Film ja nun bei weitem nicht fehlen, aber......

Irgendwie wirkt es schon surreal, wenn ein Mensch zu Hause vor dem Computer die totale Kontrolle über einen anderen Menschen besitzt und diesen machen lassen kann was er gerade will. Dass man seine persönliche "Marionette" bei voller geistiger Verfassung, auch gegen seinen Willen, jedoch ohne seine von ihm gesteuerten motorischen Fähigkeiten kämpfen, tanzen, strippen... lassen kann, grenzt an moderne Sklaverei. Ich hoffe, dass eine so futuristische Story in naher Zukunft nicht Wirklichkeit wird. Auf jeden Fall ist dieses ein völlig neues Kinoformat, welches seines Gleichen sucht!

Die Sicht von den jeweiligen Seiten (Player/Character) ist sehr gut gelungen, die Story an sich ist aber ein wenig undurchsichtig und "flach" angehaucht. Sei es jetzt, dass die wichtigsten Kernpunkte des Films beiläufig oder erst am Ende des Films preisgegeben werden, gerade im Bezug über Kontrolle und Motorik der "Kämpfer". Noch kann ich es nicht verstehen, dass der Regisseur die Kernhandlung des Bösewichts, bzw. das Streben nach der Weltherrschaft und die Durchführung bis dahin beiläufig, oder nicht klar tituliert in die Story einfügt!

Kleines Beispiel:
Der "Bösewicht" will die Weltherrschaft erlangen und hat einen Plan, der "Gute" will dieses im Laufe des Filmes verhindern. So sollte es sein!

In "Gamer" ist das garnicht, oder nur teilweise der Fall. Ich nehme mal an, dass der Regisseur/Drehbuchautor versucht hat die Story so aussehen zu lassen, dass sich der Film so entwickeln soll. Dass aber der Hauptdarsteller mal nebebei verhindert, dass der "Bösewicht" einfach so die Kontrolle über die ganze Menschheit erlangt, kann ich nicht verstehen. Wenn ein Film auf "Kontrolle" von Individuen ausgelegt ist darf eine Haupthandlung nicht so vernachlässigt werden.
Der für mich schlimmste Punkt war aber die Kameraführung. Es waren, speziell in den Kampfszenen, kaum 2 Sekunden zusammenhängender Film zu sehen. Dieses nimmt leider die Spannung ein wenig und die Actionsequenzen kommen optisch nicht so schön zur Geltung.

Fazit: Eigentlich gut besetzt mit Michael C. Hall ( Six Feet Under/Paycheck) und Gerard Buttler ("300"/Die Herrschaft des Feuers), trotzdem einige mehr oder weniger große Schwächen. Für Fans dieses Genres vielleicht sehenswert, für die breite Masse wahrscheinlich jedoch nicht anspruchsvoll genug. Viel Action, wenig Story und ein wenig "Perversität". Auf jeden Fall FSK 18 würdig.



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